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Glossar · CWV

Core Web Vitals: Definition & Beispiele

Core Web Vitals sind drei von Google definierte Messwerte für die Nutzererfahrung einer Website: Ladeleistung (LCP), Interaktivität (INP) und visuelle Stabilität (CLS).

Definition, Beispiele und typische Fehler – einfach erklärt im Online-Marketing-Glossar von BBR.

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Kernfakten
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geprüfte Quellen
2026-07-06
aktualisiert
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  • IONOS LogoPartner
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Autor: Burak BarisAktualisiert: 2026-07-06

Das Wichtigste in Kürze

  • LCP (Largest Contentful Paint): Hauptinhalt sichtbar – gut ist unter 2,5 Sekunden
  • INP (Interaction to Next Paint): Reaktion auf Eingaben – gut ist unter 200 Millisekunden
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Layout-Stabilität – gut ist unter 0,1
  • Google misst mit realen Nutzerdaten (Feldwerte), nicht nur mit Labor-Tests

Ausführliche Erklärung

Die Core Web Vitals beantworten drei Fragen aus Nutzersicht: Wie schnell sehe ich den Hauptinhalt (LCP)? Wie schnell reagiert die Seite auf meine Eingaben (INP)? Und verschiebt sich das Layout, während ich lese oder klicke (CLS)?

Google bewertet die Werte anhand realer Nutzerdaten aus dem Chrome User Experience Report. Eine Seite gilt als gut, wenn mindestens 75 Prozent der Seitenaufrufe die Schwellenwerte erreichen. Labor-Tools wie Lighthouse helfen bei der Diagnose, ersetzen aber keine Feldwerte.

Typische Ursachen für schlechte Werte: unoptimierte Bilder und Schriften (LCP), zu viel blockierendes JavaScript (INP) sowie Bilder und Einbettungen ohne feste Größenangaben (CLS).

Beispiel aus der Praxis

Eine Restaurant-Website lädt ihr Hero-Bild unoptimiert mit 2 MB: LCP liegt bei 5 Sekunden, mobile Besucher springen ab, bevor die Speisekarte sichtbar ist. Nach Umstellung auf moderne Bildformate (WebP/AVIF), feste Bildmaße und reduziertes JavaScript sinkt der LCP unter 2 Sekunden – die Absprungrate fällt messbar.

Warum das für Unternehmen relevant ist

Langsame und instabile Seiten kosten doppelt: Sie verlieren Besucher vor dem ersten Inhalt und sind ein negatives Signal im Google-Ranking (Page Experience). Für lokale Unternehmen mit überwiegend mobiler Zielgruppe ist mobile Performance direkt umsatzrelevant.

Typische Fehler

  • Nur Labor-Werte (Lighthouse-Score) optimieren und Feldwerte ignorieren
  • Bilder ohne width/height einbinden – verursacht Layout-Sprünge (CLS)
  • Schwere Animations- und Tracking-Skripte, die den Hauptthread blockieren (INP)
  • Performance erst nach dem Launch betrachten statt als Design-Voraussetzung

BBR-Empfehlung

Performance als Anforderung vor dem Design festlegen: Bildbudgets, feste Medienmaße und minimales JavaScript gehören ins Konzept, nicht in die Nachbesserung. Wir prüfen Feldwerte über die Search Console und behandeln die Schwellenwerte als Abnahmekriterium jedes Website-Projekts.

Quellen

Weiterführend

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